Rachel Nyankson
Warum der Krebs keinen Kopf hat
Das Buch
Warum der Krebs keinen Kopf hat
„Wer übermütig ist, schadet sich selbst.“
Einst herrschte der König Elefant über das Tierreich. Die Tiere besaßen alle keine Köpfe. Wenn ein Tier verreiste, konnte es sich bei ihm im Palast einen Kopf ausleihen. Sein persönlicher Sekretär, der Schreiber Krebs, führte dabei streng Protokoll. So entstanden die witzigsten Kopf-/Tierkombinationen beim Kopfverleih. Das Bedürfnis, einen eigenen Kopf zu haben, wurde bei den Tieren immer größer. Daher entschied der König Elefant bei seiner Rückkehr von einer Reise, jedem Tier auf dem Dorfplatz einen Kopf zu vergeben. Wieso der Schreiber Krebs zu spät dran war und leer ausging, erzählt diese Kindergeschichte aus Ghana, welche von Rachel Nyankson verständig ins Deutsche übersetzt wurde.
Liebevoll illustriert von Martin Jung, der sich bei den verschiedenen Kopf-/Tierkombinationen kreativ voll entfalten konnte, vermittelt die Geschichte die wichtige Botschaft, dass Übermut nie ohne Konsequenzen bleibt.
Ein Buch zum Vor- und gemeinsam lesen, das zu verzücken vermag, ohne dabei seinen pädagogischen Wert einzubüßen.

Die Autorin
Rachel Nyankson
Rachel Nyankson wurde 1992 in Accra, Ghana, geboren. Aufgewachsen ist sie in der Schweiz, wo sie nach dem Besuch des Gymnasiums und einer Höheren Fachschule als Betreiberin eines Temporärbüros wirkt.
In ihrer Freizeit widmet sie sich gerne dem Lesen und verbringt viel Zeit am Wasser.
Gefallen an den Kindergeschichten ihres Geburtslandes findet sie schon lange. Die Fabel des kopflosen Krebses hat sie so sehr eingenommen, dass sie sich dazu entschieden hat, sie ins Deutsche zu übersetzen.
Es handelt sich um die erste Veröffentlichung der Jungautorin.
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